willkommen in Island zum Kurztrip
Frankfurt – Reykjavik

Furchtbar unspektakulär: Wir sind ganz entspannt aufgestanden, so um 09:00 Uhr. Um halb 11 holte und das Taxi ab und brachte uns nach Frankfurt zum Flughafen. Noch viel entspannter checkten wir bei Icelandair ein und aßen erstmal einen Cheeseburger. Total verdient.

Ne echt. Es war ein Dienstag. Alles war leer. Die Autobahn. Der Flughafen. Noch nicht mal bei McDonalds mussten wir warten.

Wir hatten einen total ruhigen Flug mit toller Boardunterhaltung und kostenlosen Getränken. Die Sitze sind bequem und haben definitiv  mehr Sitzabstand als andere Airlines. Die Flugbegleiterinnen waren super freundlich, das Island Promovideo lustig. Ich glaube das war der stressfreieste Urlaubsbeginn ever.

Wir landeten also auf dem Menschenleeren Flughafen von Keflavik und wurden namentlich begrüßt als Gäste des einzigen Fluges diese Woche.

So zumindest unsere romantischen Vorstellungen vom isländischen Flughafen.

Nichts Romantik.

Hektik! Hier war es voller als in Frankfurt. Menschenmassen in einheitlichem Jack-Wolfskin rot strömten zu den Gepäckbändern. Hipster mit Fjällräven Rucksäcken prügelten sich um die letzten Gepäckwagen. Oder so ähnlich.

Flughafen Island

Fakt ist aber, Island wird immer beliebter. Gerade in der Hauptsaison (Juli und August) ist fast jedes B&B ausgebucht. Selbst im April, als wir da waren, war es schon relativ voll. Wer also von schöner Einsamkeit und menschenleeren Sehenswürdigkeiten träumt, sollte sich beeilen. Oder ins Hochland fahren. Das ist aber eher nichts für zwei Tage.

Wir holten also zügig unser Gepäck und wunderten uns nur kurz, dass ausnahmslos alle ankommenden Isländer erstmal zum Supermarkt strömten. Praktischerweise ist der direkt an den Gepäckbändern.

Als wir am nächsten Tag Wasser und Kekse im Supermarkt vor Ort holen wollten, verstanden wir dann auch was das ganze sollte. Alter, ist Island teuer!

Da lohnt es sich natürlich am Flughafen noch kurz Alkohol einzupacken. Der ist nämlich noch teuer.

Aber zurück zu den Gepäckbändern. Ach ne, Gepäck hatten wir ja schon.

Mietwagen und ab dafür

Am Flughafen selbst sind nur die größten Autovermieter. Alle anderen holen dich mit dem Shuttle-Bus ab. Wir fuhren also mit einem netten jungen Mann (oder doch eher Hipster?) zu Thrifty.

Und atmeten das erste Mal isländische Luft.  Sahen diese unwirkliche Landschaft. Und waren auch schon da. Eigentlich hätten wir auch zu Fuß gehen können.

Nun gut, der Bursche muss ja auch irgendwie sein Geld verdienen.

Zehn Minuten später, waren wir stolze Besitzer eines Mitsubishi Pajero. Und das ganz ohne den Versuch uns eine tolle Zusatzversicherung anzudrehen.

Mietwagen Island

Es konnte also los gehen! Unser Gratisnavi angeschmissen (Google Maps Offlinekarten ftw) und schon fuhren wir auf Islands einziger „Autobahn“. Zumindest um Reykjavik kann man die Ringstraße durchaus so bezeichnen.

Wir haben es natürlich geschafft uns kurz zu verfahren. Aber alles kein Problem. Die Isländer sind wirklich nette Menschen. Auch wenn man versucht mit einem riesen SUV mitten auf einer Kreuzung zu wenden.

Ohne weitere Zwischenfälle erreichten wir unser Guesthouse für die nächsten zwei Nächte.

Und was soll ich sagen. Es war wunderschön. Im Hintergrund eine kleine Kirche. Ein Berg. Die untergehende Sonne. Und zwei Enten. Und natürlich regnete es. Aber hey, dadrauf hatten wir uns sogar eingestellt. Immerhin schneite es nicht.

Sonnenuntergang Island Lambastadir Guesthouse

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten (mit Blick auf den Berg) war es dann auch dunkel und Zeit, dass isländische Essen zu testen.

Naja, zumindest Essen. Es gab Burger und Cheesecake. Nicht wirklich isländisch aber super lecker! Und teuer. Wie alles in Island. Zwei Burger, Coke und zwei Kuchen schlugen mit knapp 100,00 EUR zu buche.

Burger Island Restaurant Island Cheesecake Island

Nunmehr satt und todmüde fielen wir ins Bett – wir wollten ja auch früh raus. Schließlich hatten wir nur einen ganzen Tag in Island und ganz schön viel vor. Hier geht es zu unserer Tour zum Golden Circle.

 

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Willkommen in der Realität – Tag 1

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